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Wasserversorgung auch bei Hitzewelle sicher

Hessische und rheinland-pfälzische Wasserversorger für Trockenzeiten gut gerüstet / 83 Prozent der in Deutschland vorhandenen Wasserressourcen werden nicht genutzt

Mainz, 22. Juli 2013 - Die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser ist in Hessen und Rheinland-Pfalz auch bei weiter anhaltender Hitze gesichert, so der Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz (LDEW). Auch die gute Wasserqualität bleibe unverändert, selbst wenn es jetzt noch wochenlang trocken bleibe. „Die 666 hessischen und rheinland-pfälzischen Wasserversorger haben genug Wasser in ausgezeichneter Qualität zur Verfügung, sie sind für solche Trockenzeiten gut gerüstet“, sagte Michaela Schmidt-Schlaeger, Geschäftsführerin des LDEW.

Deutschland insgesamt habe mit einem jährlichen, erneuerbaren Wasservorrat von 188 Milliarden Kubikmeter Grund-, Oberflächen- und Quellwasser ein reichliches Wasserangebot, das nur zu einem Bruchteil genutzt werde: Die deutschen Wasserversorger fördern davon knapp drei Prozent oder 5,1 Milliarden Kubikmeter Wasser jährlich. Die Bürger gebrauchen beim täglichen Haushaltswassergebrauch mit durchschnittlich 121 Litern pro Einwohner und Tag wesentlich weniger Wasser als die Bürger in allen anderen europäischen Ländern.

Die Wasserentnahme aller Wassernutzer in Deutschland beträgt 32,3 Milliarden Kubikmeter. Insgesamt werden gut 17 Prozent des jährlichen Wasserdargebotes dem Wasserkreislauf entnommen und diesem nach Gebrauch wieder zugeführt. Etwa 83 Prozent der Wasserressourcen werden nicht genutzt. „Die Wasserressourcensituation in der Bundesrepublik Deutschland bietet auch in Zukunft hervorragende Voraussetzungen für die Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser. Grundlage ist ein wirksamer Gewässerschutz“, erläuterte Schmidt-Schlaeger.

Übertriebenes Wassersparen ist auch in den Sommermonaten nicht angebracht und ist auch aus gesundheitlicher Sicht nicht zu empfehlen. „Bei heißeren Temperaturen ist regelmäßiges Trinken wichtig, Experten raten zu rund 2,5 Liter Trinkwasser pro Tag. Aufgrund unserer reichlichen Trinkwasserreserven muss niemand ein schlechtes Gewissen haben, wenn er in den Sommermonaten mehr Wasser nutzt“, so die Geschäftsführerin des LDEW. Das schließe einen sorgsamen und effizienten Umgang mit den Wasserressourcen nicht aus.

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