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Energie- und Wasserwirtschaft in Hessen und Rheinland-Pfalz stellt die Weichen für die Zukunft

Mitgliederversammlung des LDEW Hessen/Rheinland-Pfalz wählt neuen Vorstand

Höhr-Grenzhausen, 4. Mai 2018 – Der Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz e.V. (LDEW), der etwa 280 Mitgliedsunternehmen in den beiden Bundesländern vertritt, wählte am Donnerstag in Höhr-Grenzhausen seinen Vorstand neu.

LDEW-Vorsitzende bleiben weiterhin Dr. Constantin Alsheimer (Vorstandsvorsitzender der Mainova AG in Frankfurt am Main) und Josef Rönz (Vorstandsvorsitzender der Energieversorgung Mittelrhein AG in Koblenz). Zusammen mit einem 23-köpfigen Vorstand werden sie in den beiden kommenden Jahren die Belange der Energie- und Wasserwirtschaft in den Hessen und Rheinland-Pfalz gegenüber Politik und Öffentlichkeit vertreten.

Am Freitag wurde die Tagung fortgesetzt, u.a. mit Beiträgen des Chefs der hessischen Staatskanzlei Axel Wintermeyer, der über die Zusammenarbeit beider Länder in der Rhein-Main-Region referierte, der rheinland-pfälzischen Umwelt- und Energieministerin Ulrike Höfken, die die Ziele der Landesregierung in der Energie- und Wasserpolitik der laufenden Regierungsperiode darstellte, dem Energieexperten Prof. Dr. Bettzüge vom Energiewirtschaftlichen Institut an der Uni Köln, sowie dem Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Stefan Kapferer.

Der LDEW-Vorsitzende Rönz wies in seiner Rede vor allem auf die  Bedeutung einer ideologiefreien und technologieoffenen Energiepolitik hin: "Natürlich ist es wichtig und richtig, die Bereiche Stromerzeugung, Wärme und Verkehr besser miteinander zu verzahnen. Die Sektorkopplung bedeutet aber nicht automatisch 100% Strom in allen Sektoren. Erdgas, das immer grüner wird, und seine Infrastruktur werden auf lange Zeit einen entscheidenden Einfluss auf die Erreichung der CO2-Minderungen und damit auf die Erreichung der Kllimaschutzziele haben.“

Darüber hinaus betonte Rönz die dringende Notwendigkeit, die Wasserressourcen als Rohstoff der Wasserversorgung zu schützen: "Alle Nutzer, egal ob Landwirtschaft, Industrie, Chemie oder Pharmazie müssen ihre Verantwortung ernst nehmen und den Schutz unseres wichtigsten Lebensmittels, des Wassers, stärker in den Blick nehmen. Wasserver- und Abwasserentsorgungsbetriebe sind nicht die Reparaturdienstleister für mangelnden Gewässerschutz der Problemverursacher!"

 

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