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Deutlicher Zuwachs an Stromtankstellen in Hessen und Rheinland-Pfalz

Jetzt müssen die Fahrzeughersteller nachziehen

Mainz, 14. September 2018 – Bundesweit steigt die Zahl der öffentlichen Ladepunkte für Elektrofahrzeuge: Zur Jahresmitte 2018 standen in Deutschland insgesamt rd. 13.500 öffentlich und teilöffentlich zugängliche Ladepunkte an rund 6.700 Ladesäulen zur Verfügung. Seit Mitte 2017 sind damit über 2.800 neue Ladepunkte hinzugekommen. Das zeigt die aktuelle Auswertung des neuen BDEW-Ladesäulenregisters.

Verglichen mit dem Bundestrend hat sich der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Hessen und Rheinland-Pfalz überdurchschnittlich verbessert: Die Zahl der Ladepunkte wuchs in Hessen von 843 auf 1179 und damit um knapp 40%. In Rheinland-Pfalz wuchs die Zahl der Ladepunkte von 282 auf 509 und damit um mehr als 80%. Hessen liegt im Bundesländer-Vergleich weiterhin auf Platz 4, während sich Rheinland-Pfalz um einen Platz auf Platz 9 verbessert hat. Spitzenreiter ist erneut Bayern vor Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Unter den Top-10 Städten in Deutschland findet sich weiterhin keine hessische oder rheinland-pfälzische Stadt. Spitzenreiter sind hier Hamburg vor Berlin und München.

„Der Betrieb öffentlicher Ladesäulen ist aufgrund der geringen Anzahl von E-Fahrzeugen noch selten wirtschaftlich. An Stationen, die mehrere tausend Euro kosten, finden teilweise nicht einmal drei Ladevorgänge am Tag statt.

Deshalb ist es jetzt an der Zeit, dass die Fahrzeughersteller endlich bezahlbare und reichweitenstarke Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen“, erläutert Horst Meierhofer, Geschäftsführer des Landesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz (LDEW). Die Ladesäulenbetreiber investieren in die Zukunft und leisten damit einen wichtigen Beitrag, um die Energiewende auf die Straße zu bringen. Da schätzungsweise mehr als 80 Prozent der Ladevorgänge zuhause oder am Arbeitsplatz stattfinden, ist zudem wichtig, dass der Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur durch den Abbau rechtlicher Hürden sowie finanzielle Anreize erleichtert wird“, so Meierhofer.

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