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Stromwirtschaft für Hessen und Rheinland-Pfalz

Unser Leben und Arbeiten ist ohne Strom nicht mehr vorstellbar. Im heutigen Alltag ist Elektrizität auf privater, gewerblicher und industrieller Ebene unentbehrlich.

Unter der Handlungsmaxime „Engagement und Verantwortung für eine sichere Stromversorgung“ stehen die hessische und rheinland-pfälzische Elektrizitätswirtschaft für eine nachhaltige, umweltverträgliche sowie sichere und verbraucherfreundliche Energiepolitik. Die Aufgaben der Mitgliedsunternehmen reichen dabei von der Stromerzeugung über das Betreiben von Stromnetzen bis zum Vertrieb von und dem Handel mit Strom. In einem zunehmend differenzierten liberalisierten Markt gehören auch alle Dienstleistungen dazu, die einen Beitrag zur allgemeinen Elektrizitätsversorgung leisten.

In Hessen sind etwa 170 Mitgliedsunternehmen des LDEW in der Stromwirtschaft tätig, in Rheinland-Pfalz etwa 194 Mitgliedsunternehmen. In beiden Bundesländern ist dabei die zahlenmäßige Verteilung auf die drei Bereiche Stromerzeugung, Stromnetzbetrieb und Stromlieferung in etwa ausgeglichen.

Bereits vor Verabschiedung des neuen Energiekonzepts im Sinne einer sogenannten „Energiewende“ haben die Unternehmen ihre Verantwortung erkannt und die erneuerbaren Energien auf allen Wertschöpfungsebenen gefördert, so dass in Zukunft Schritt für Schritt die erneuerbaren Energien die Leitfunktion des Energiesystems übernehmen können.

Stromerzeugung

Gerade in der Stromerzeugung werden diese Anstrengungen deutlich sichtbar. Hier wächst in Hessen und in Rheinland-Pfalz der Anteil erneuerbarer Energien seit 1998 ganz beträchtlich. Beispielsweise ist der Anteil der Erzeugung von Strom aus Windkraft in Hessen von 173 Millionen Kilowattstunden und in Rheinland-Pfalz von 104 Millionen Kilowattstunden auf 647 Millionen Kilowattstunden bzw. 1.646 Millionen Kilowattstunden im Jahre 2010 gestiegen.

Netzbetrieb

Neben der Stromerzeugung leisten insbesondere die Netzbetreiber einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung des neuen Klimakonzepts. Die Netzbetreiber stehen vor der komplexen Aufgabe, sowohl große Mengen Strom aus erneuerbaren Energien integrieren, als auch die Einbindung der dezentralen Energieerzeuger gewährleisten zu müssen. Eine Optimierungsmöglichkeit der Netze werden dabei die sogenannten „intelligenten Netze“ sein. Dieses auf Informations- und Kommunikationstechnologie basierende Energiesystem hilft dabei, die Allokation zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch zu optimieren. Es wird auf diese Weise beispielsweise der stark fluktuierende Strom aus erneuerbaren Energien mit Strom aus Kraftwerken elektronisch so kombiniert, dass der Verbraucher von der Fluktuation nichts bemerkt.

Diese wichtigen Aufgaben sorgen für viel Gesprächsstoff in Wirtschaft und Politik. Der LDEW wird sich auch weiterhin im Konsens mit seinen Mitgliedsunternehmen, den Landesregierungen und den weiteren Beteiligten dafür einsetzen, dass sich die „Energiewende“ in Hessen und Rheinland-Pfalz zügig und mit Weitblick im Sinne einer Planungssicherheit für alle Marktakteure vollzieht.

LDEW ANSPRECHPARTNER
Dipl.-Ing.
Ralph
Bitterer
Fachgebietsleiter
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